Bögen online kaufen

Die Bogenarten

Im Laufe der Jahre wurden einige Bogenarten entwickelt. Es gibt drei Grundtypen, die vor allem für Anfänger interessant und relevant sind.

Instinktives Bogenschiessen mit Henry Bodnik bei Bogensport Austria

Erkennbar ist ein Recurvebogen an den geschwungenen Wurfarmen. Aufgrund der gebogenen Wurfarmenden bei Recurvebögen (to recurve/ zurückbiegen) entwickeln diese Bögen deutlich mehr Energie als andere Bogenvarianten wie beispielsweise ein Langbogen. Seine Besonderheit im Vergleich zum Langbogen besteht in einer zusätzlichen Biegung der Wurfarmenden. Durch diese zusätzlichen Biegungen wird bei gleicher Zugkraft mehr Energie auf den Pfeil übertragen als bei einem Langbogen. Präzision und Kraft machen Recurvebögen aus. Eine weitere Eigenschaft der Recurvebögen ist das der Recurvebogen einen geringeren Handschock als ein Langbogen hat.

Diese Bögen gibt es als olympischen Recurvebögen mit Visier und Stabilisatoren für Sportschützen, und als bevorzugten Jagdrecurve für traditionelle instinktive Bogenschützen.

Der besondere Vorteil eines Take-Down-Recurve Bogens ist, dass man die Wurfarme jederzeit ersetzen kann. Sie möchten die Pfundzahl Ihres Bogens reduzieren oder erhöhen? Perfekt! Denn bei jedem Take-Down-Bogen kann man nach Belieben einfach die Wurfarme tauschen. Einfach bei BSA Bogensport Austria die neuen Wunsch-Wurfarme bestellen und anbauen. Durch die austauschbaren Elemente (Mittelteil und Wurfarme) passt sich der Take-Down-Bogen den Wünschen des Bogenschützen an. Auch der Wunsch die Recurve-Wurfarme gegen Hybrid-Wurfarme zu tauschen ist bei vielen Bogenmodellen ohne weiteres möglich.

Die auffälligsten Unterschiede zwischen einem Langbogen und einem Jagdrecurve sind die gerade Linie und die Länge des Langbogens. Die Wurfarme des Langbogens weisen keine bzw. nur eine minimale Biegung auf. Die Sehne berührt, anders als beim Recurvebogen, den Bogen nur an der Aufhängung (Tips). In vielen Wettkämpfen ist das eine Voraussetzung, um in der Langbogen-Klasse mitschießen zu können. Hinzu kommt das sogenannte weiche Auszugsverhalten des Langenbogens. Diese Bögen zeichnen sich durch einen sehr hohen Comfort aus. Seinen „guten Ruf“ verdiente sich der Langbogen aus der Geschichte der englischen Longbowmen. Der englische Longbow ist vermutlich der berühmteste Vertreter seiner Bogen-Klasse. Gefertigt wurde der englische Langbogen in der Regel aus Eibe oder Ulme. Heute werden die unterschiedlichsten Materialien verwendet. Gängige Langbögen werden bis zu einer Länge von 74“ gefertigt. Es gibt viele Varianten neben dem englischen Langbogen, die berühmtesten Varianten sind amerikanische Flachbögen (Flatbows) und japanische Langbögen (Daikyu/ Yumi).

“Wie ein Mann hoben fünftausend Schützen ihre Langbögen, yardlange Pfeile bestückt mit rasiermesserscharf geschliffenen Bodkin-Spitzen auf den Sehnen, und ließen sie auf ein Zeichen von Sir Thomas Erpingham hin, fliegen. […] Die Pfeile stiegen in einer steilen Kurve nach oben. Verdüsterten den Himmel, schienen für einen Moment auf dem Scheitelpunkt zu verharren, um gleich darauf mit unheimlicher Wucht aus etwa sechzig Yards Höhe herunterzukommen.” (Aus “Der Herr der Bogenschützen” von Mac P. Lorne).

Nice Fact: Der Langbogen wird ca. seit der Mittelsteinzeit in Europa verwendet

Der Hybridbogen vereint das Beste aus zwei Welten. Die Leistung der Recurvebögen und den Comfort der Langbögen. Die Wurfarmenden können durch die Vorspannung schneller beschleunigt werden. Das ist ähnlich wie bei einem Recurve, allerdings liegt beim Hybrid die Sehne nicht am Wurfarm auf. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Gesamtlänge im Vergleich gekürzt werden kann, ohne dass ein „Stacking“ auftritt. Es gibt Hybridbögen mit einer Bogen-Gesamtlänge von 52“ (Shrew Bows), die sich auch von großen Bogenschützen mit höheren Auszugslängen weich ausziehen lassen, ohne an Komfort zu verlieren.

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Die richtige Pflege für den Bogen

Der Bogen sollte auf keinen Fall bei großer Sommerhitze im Auto gelagert werden, dies gilt besonders für moderne Recurve-, Compound- und Turnierbögen.

Wenn der Bogen gelagert wird, sollte der Recurvebogen abgespannt werden. Viele Hersteller (z.B. www.bodnikbows.com von Henry Bodnik) sehen hier kein Problem bei der Lagerung von gespannten Bögen. Unser Tipp: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Die Wurfarme halten in der Regel viele Jahre und viele tausend Schüsse.

Fragen Sie unsere kompetenten Fachberater oder informieren Sie sich direkt beim Hersteller des Bogens.

 

Der Compoundbogen bleibt aufgespannt. Hier finden Sie das Angebot der Bogenpressen. Der Compoundbogen wird zwei Mal im Jahr, wenn es in die Winter- oder in die Sommersaison geht, neu getunt und erhält bei dieser Gelegenheit auch wieder eine neue Sehne.

Der Bogen sollte in einem Bogenkoffer gelagert werden, zum Schutz vor Staub und eventuellen Beschädigungen.

Bei jedem Training oder Turnier muss der Bogen gründlich geprüft werden. Nach jedem Schuss kann sich eine Beschädigung an Pfeil, Pfeilauflage, Visier, Wurfarm, Sehne oder Mittelteil eingestellt haben. Häufig kann man einige hundert oder gar tausend Schüsse schießen, ohne dass etwas passiert, aber nach jedem Schuss kann eine Beschädigung entstehen. Daher muss vor Beginn und bei Abschluss des Schießens das Material immer gründlich auf Veränderungen oder Risse geprüft werden. Wir beraten Sie gerne persönlich in unserem BSA Bogensport Austria Geschäftslokal in der Fenzlgasse 16 (Ecke Johnstr.12), 1150 Wien.

Am häufigsten erlebt man bei Turnieren, dass sich Schrauben vom Bogen lösen. Der Bogenschütze ist für das Material verantwortlich und bei den enormen Kräften, die auf den Bogen wirken, können sich Schrauben lockern. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wer bei einem Turnier nicht böse überrascht werden möchte, kontrolliert sein Material und stellt lockere Schrauben fest und zieht diese wieder an. Das nötige Zubehör für Ihren Compound-Bogen finden Sie in unserem Online-Shop.